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Stille…

Stille die erste… Was genau bedeutet Stille? Ist es das Fernbleiben von Geräuschen oder vielleicht doch mehr? Ist es das gleiche wie Ruhe oder mehr? Hat es etwas von innerer Einkehr oder… Wahrscheinlich bedeutet Stille für jeden von uns etwas Anderes. Doch wozu ist sie gut? Wenn wir das wüssten würden wir sie vielleicht auch öfter nutzen. In der Stille erstrahlt mein Denken heller als sonst. Die Stille hilft mir zu reflektieren. In der Stille höre ich all die unausgesprochenen Dinge. In der Stille bin ich mir am nächsten. Fortsetzung folgt…
Stille die zweite… Manchmal flüchten Menschen vor dem Lärm. Es stellt sich aber die Frage vor welchem genau? Wir alle kennen die Situation das am Nebentisch ein paar Holländer sitzen und diskutieren ☺. (Verständlich wer da flüchtet, das ist eben ein lautes Völkchen) Schwierig wird es, wenn wir vor dem inneren Lärm flüchten. Manch einer flüchtet sogar ins Ausland, wandert aus. Dies ist allerdings zwecklos denn wenn wir unsere Ruhe nicht in uns finden, so finden wir sie andernorts erstrecht nicht. Was also verursacht den Lärm in uns? Was beschäftigt uns so sehr das wir vor lauter Spektakel nicht einschlafen können oder im Laufe des Tages immer wieder in unseren Gedanken abschweifen? Fortsetzung folgt…
Stille die dritte… Wenn wir uns auf unsere Ziele fokussieren bewegen wir uns in ruhigem Fahrwasser denn wir wissen was wir wollen. Es gibt kein Spektakel welches uns stört. Falls wir uns allerdings mit den Nebenkriegsschauplätzen wie (Wie schade ich meinem Mitbewerber?; wie schade ich meinem Expartner/in) beschäftigen und immer wieder nach rechts und links blicken ist es aus mit der Ruhe. Hier verhält es sich wie auf der Autobahn innerhalb einer Baustelle. Richte ich meinen Fokus auf das Ende der Baustelle und schaue nach vorne halte ich das Lenkrad gerade und ruhig. Schaue ich aber nach rechts und links und prüfe wieviel Platz ich vom Ende meines Außenspiegels bis zum LKW habe, bewege ich mein Lenkrad ständig von rechts nach links und muss immerfort korrigieren. Der Fokus als Schlüssel zur Stille…

Führung…

Führung die erste… Ist man als Unternehmer automatisch eine gute Führungskraft? Oder vielleicht wenn man gerade, aufgrund guter Leistungen, aus den Reihen der Mitarbeiter in eine Leitungsfunktion berufen wurde? Wohl kaum! Führung ist nicht easy und auch nicht innerhalb eines Wochenendworkshops zu erlernen. Viele Führungskräfte sind sich nicht der Tatsache bewusst, dass man mit guter Mitarbeiterführung Abteilungsergebnisse verbessern sowie Umsätze und Erträge erhöhen kann. Leider wird allzu häufig nur auf das eigene Ego (ich bin hier der Chef) und die ich bezogenen Befindlichkeiten geschaut. 
Führung die zweite… Natürlich kann man Führungskräfteseminare besuchen und alles zum Thema in der Theorie erlernen. Anschließend heißt es dann: “Der ist von vorne bis hinten durchgeschult“. Nun geschult sicher, aber leider bedeutet „kennen“ nicht zwangsläufig „können“. Dieses Wissen auf die „Straße“ zu bringen ist die eigentliche, die große Aufgabe. Gute Mitarbeiterführung ist ein Prozess von ständiger Reflektion. Dies bedeutet nicht zwangsläufig jede Handlung zu hinterfragen. Sein Verhalten in kürzeren, regelmäßigen Abständen zu reflektieren; durch sich selbst, durch Mitarbeiter oder durch externe, ist allerdings überaus hilfreich. 
Führung die dritte… Führung bedeutet Verantwortung zu tragen. Verantwortung für die Mitarbeiter, für die Ergebnisse, für das Unternehmen…für die Familien der Mitarbeiter?! Da mag so mancher denken: „Ups, das ist aber viel, das hat mir vorher niemand gesagt.“ Es geht allerdings noch weiter, da kommt noch die Verantwortung für das eigene Handeln hinzu. Oho, jetzt übertreiben wir aber… Das liest sich erst einmal viel, aber es funktioniert. Wie genau? Indem wir die Konsequenzen aus dem eigenen Handeln erkennen und tragen. Hieraus resultiert bestenfalls eine kurze Reflektion vor dem was gerade gesagt, entschieden, oder gemacht werden will. 
Führung die vierte, werteorientierte Mitarbeiterführung... Was genau bedeutet das und wie setzen wir diese in der Praxis ein? Menschen über Werte zu führen ist im Grunde recht simpel. Wir einigen uns mit den Mitarbeitern auf einige Werte, definieren diese und beschließen alle gemeinsam danach zu handeln. Die erste Schwierigkeit besteht aber bereits darin, daß sich die meisten Menschen bislang wenig bis gar keine Gedanken über ihre eigenen Werte gemacht haben. Dies führt uns zu einer der grundlegendsten Herausforderungen unserer Gesellschaft.
Führung die fünfte… Solange wir uns nicht persönlich nicht darüber klar sind was wir genau unter Begriffen wie Erfolg, Respekt oder Wertschätzung verstehen, solange wird es uns schwerfallen einer werteorientierten Unternehmensführung zu folgen. Doch selbst wenn ein derartiges Verständnis vorhanden ist, stellt sich die Frage ob Mensch auch danach lebt. Hier ist „leider“ wieder die uns ewig begleitende Selbstreflektion gefragt. Wie schnell sind wir bereit Situationen oder Menschen zu verurteilen oder zu bewerten. Wie rasch sind wir dabei Politiker zu kritisieren weil ihr Umgang mit anderen Menschen mehr als respektlos erscheint. Und wie viele Streitigkeiten haben die Menschen wieder einmal zu Weihnachten vom Zaun gebrochen? Durch mangelnde Wertschätzung und Respektlosigkeit den Eltern, Geschwistern, Kindern, Ehepartnern oder Großeltern gegenüber!
Führung die sechste… Unlängst wurde ich (und andere) nach einem „alten“ Wort gefragt welches wir immer noch schätzen. Als ich das Wort Ehre (ein aus meiner Sicht wichtiger aber leider zunehmend aus der Mode kommender Wert) nannte, wurde mir entgegen gehalten das selbiges doch sehr negativ besetzt sei und dass gerade Frauen diesem, gerne einmal zum Opfer fallen würden. Wie immer sehr spannend was Menschen in ihren Köpfen haben. Was genau verstehe ich unter Ehre? Nun z.B. die Hamburger Kaufmannsehre (Geschäftspartner nicht zu hintergehen und fair zu handeln), ehrenvolles Handeln (gentlemenlike): Stets die Wahrheit zu sagen, andere Menschen zu respektieren, gerecht zu sein, authentisch, integer und loyal zu sein. Trotz meiner Bemühungen kann ich nichts negatives an dieser Definition finden.  Und doch spiegelt diese Geschichte den allgemeinen Umgang mit Werten und Wertigkeiten wieder. Es gibt keine schlechten oder unredlichen Werte, es gibt nur Werte die den Menschen wichtig sind und durch welche sie Orientierung finden. Jeden Wert den ich kritisiere und negativ sehe macht meine Welt ein Stück weit ärmer. In allem das Positive zu suchen und zu entdecken macht unsere Welt hingegen reicher und glücklicher.

Das Leben ist schön…

Das Leben ist schön die erste… Aus meiner Sicht einer der besten Glaubenssätze ever. Leider geschehen manchmal Dinge in unserem Leben welche uns daran zweifeln lassen. Wichtig ist, was immer auch geschieht, dass wir diese Erkenntnis nie vergessen. Am Ende wird alles gut, aber wann genau ist das Ende? Gibt es das ultimative Ende? Bestimmt, aber nicht in dem Sinne wie ich es verstehe. DAS Ende bezieht sich vielmehr auf bestimmte Lebenssituationen welche ganz bestimmt kurz- bis mittelfristig enden und deren Ausgang in den meisten Fällen von unserer persönlichen Einstellung bestimmt wird.
Das Leben ist schön die zweite… „Das Glück in die eigene Hand nehmen“ klingt erst einmal gut aber ist das auch realistisch? Um diese Frage zu beantworten müssen wir erst einmal klären was genau Glück für uns bedeutet. Für uns? Wirklich für uns alle? Nein, Glück ist etwas sehr Individuelles und es ist an jedem selbst herauszufinden was genau Glück für ihn bedeutet. Erst dann können wir es in die Hand nehmen und forcieren. Vielleicht dieser eine Moment für uns selbst: - Beim Sport - In der unberührten Natur - Mit der guten Zigarre oder einem Glas Whiskey - In der Liebe - Mit unseren Kindern - Am Meer - Mit Schokolade (Antwort einer charmanten Bartenderin im Waldhaus HH auf meine Frage was Glück für sie bedeutet) Oder vielleicht das LEBEN 
Das Leben ist schön die dritte… Der Dalai Lama hat einmal gesagt: „Glück und Zufriedenheit sind nichts, was fertig geliefert wird. Sie entstehen durch eigenes Handeln.“  Eigenes Handeln aber bedeutet Verantwortung zu übernehmen, Verantwortung für sich selbst und für die welche uns anvertraut sind. Es genügt nicht sich für das Glück zu öffnen, für die Fülle (Wohlstand), für das Schöne, ich muss auch etwas dafür tun. Bezugnehmend auf alle meine drei Blöcke zu diesem Thema bleiben also am Ende drei Dinge an denen wir nicht vorbeikommen: Glauben – Wissen – Machen

Erfolg…

Erfolg die Erste... Erfolgstreppen! Manche sind eher kurz, manche ausgesprochen lang. Welche Art von Erfolg ist erstrebenswert? Der kurzfristige oder der langfristige? Wenn man fragt sagen die meisten: „Natürlich der langfristige“. Hmmm…wenn doch so viele dieser Meinung sind, warum bemühen sich dann so wenige um genau diesen? Vielleicht weil es anstrengender ist, vielleicht weil man auch einmal etwas einfach nur so macht ohne es gleich zu berechnen, vielleicht weil man wirklich authentisch sein muss und es sich nicht nur auf die Fahne schreibt! Langfristig erkennt jeder Kunde, Mandant oder Käufer wie wir wirklich ticken.
Erfolg die Zweite... Langfristigen und nachhaltigen Erfolg müssen wir aufbauen, aufbauen wie ein Gebäude mit sehr starken Säulen. Säulen wie: Authentizität (wirklich leben was wir proklamieren), Verlässlichkeit (wirklich tun was wir sagen), Achtsamkeit (wirklich zuhören und unser Gegenüber im Fokus haben) und natürlich der unbedingte Wille zu machen, zu tun, zu unternehmen. Wenn auch vielleicht veraltet, so ist die Hamburger Kaufmannsehre doch ein sehr gutes Beispiel für all diese Tugenden. 
Erfolg die Dritte... Gibt es eigentlich Gründe warum man keinen Erfolg haben kann? Natürlich, die Steine sind zu rund, zu eckig, zu groß, zu klein oder auch gerne einmal zu glatt. Und abgesehen davon liegen sie uns auch noch im Weg. Akquise geht gerade nicht weil der Zeitpunkt schlecht ist. Gibt es wirklich den falschen Zeitpunkt für Akquise? Nein, denn irgend jemanden erreicht man immer! Die Produkte der anderen sind besser als meine…, unsere Produkte sind zu teuer…, Begründungen zu finden warum etwas nicht funktioniert ist viel einfacher als konzentriert auf sein Ziel zu zugehen. Vielleicht ist dies der Grund warum viele Menschen genau diesen Weg gehen. Zum persönlichen Erfolg braucht es ein festes Ziel vor Augen und positive Glaubenssätze.

Freiheit…

Freiheit die Erste... Freiheit, einer der wichtigsten Werte der Menschheit. Seit Jahrtausenden streben die Menschen danach. Doch was genau bedeutet Freiheit? Ist es die Tatsache zu denken was ich will, zu sagen was ich will, zu leben wo ich will oder zu arbeiten was und mit wem ich will?
Freiheit die zweite... Bedeutet Freiheit für jeden von uns das gleiche? Ist sie für alle Menschen gleich wichtig? Wie sollen wir wissen, wie wichtig etwas für uns ist, wenn wir uns noch nie damit beschäftigt haben? Die eigene Wertehierarchie zu erstellen und Freiheit individuell zu definieren ist unsere Empfehlung.
Freiheit die dritte... Erst wenn wir erkennen was sie uns bedeutet, begreifen wir was wir bereit sind für sie zu tun. Manchmal bedarf es nur einer kleinen Drehung an der Stellschraube unseres Lebens und manchmal verändern wir alles. Anschließend erleben und schätzen wir sie mehr denn je, die Weite, die Schönheit, die Ruhe...die Freiheit...